beautiful autumn hike

Wie könnte man den Herbstanfang schöner beginnen, als mit einer schönen Wanderung bei Sonnenschein in der Natur? Da mich so viele gefragt haben, wo wir letzten Donnerstag wandern waren, dachte ich, es ist wieder Zeit für einen Blogpost, bei dem es sich um kein Rezept handelt. Der ursprüngliche Plan war eigentlich in den Harz zu fahren, da Constantin und ich von Euch schon einige Tipps bekommen haben, dass das Wandern dort traumhaft sein soll. Schlussendlich haben wir uns dann doch aus Zeitgründen für das Rothaargebirge entschieden. Genauer gesagt für den Ort „Schmallenberg“ im wunderschönen Sauerland. Constantin hatte dort durch Zufall mal eine Hängebrücke auf Instagram gefunden, die sich später als unser Wanderziel entpuppte. Geparkt haben wir unser Auto einen Ort weiter in Grafschaft bei Schwarzenberg in einer Einbuchtung. Von dort aus sind es zur Hängebrücke Kuhweide ungefähr zwei Stunden fußläufig. Am Anfang geht es zwar erstmal  hoch, aber einmal die Steigung überwunden, ist der Wanderweg ganz entspannt zu bewältigen.

Das witzige an dem Wanderweg ist, dass man sich schon seinen Weihnachtsbaum für dieses Jahr aussuchen kann. Vielleicht weiß da jemand von Euch besser Bescheid, aber in der Region sind wir an zahlreichen Tannenbaumplantagen vorbeigelaufen. Alle schon etikettiert und bereit abgeholt zu werden. Später ging es dann aber auch durch richtige Wälder. Der Weg führte uns durch wunderschöne, ruhige und vor allem menschenleere Waldgebiete. Vorbei an diesen beiden Ochsen, die nach wenigen Minuten sehr kontaktfreudig wurden. Ich war sehr froh, dass zwischen uns ein Zaun war!

Angekommen an der Brücke gab es erstmal einen heißen Tee! Die letzten Meter gestalteten sich etwas schwieriger, da die Google Maps Routenplanung hier auf verlassene Wege vertraute, die voller Brennesel waren. Wir sind natürlich trotzdem durchgelaufen. Auch wenn die Brücke nicht sonderlich spektakulär ist, war sie ein gut gewähltes Ziel. Es war menschenleer und es tat einfach gut die frische, laue Herbstluft einzuatmen.

Zum Abschluss wurden wir noch mit einem schönen Sonnenuntergang belohnt. Wir kamen aber auch genau rechtzeitig wieder zum Auto. Die letzten Waldmeter war es schon ziemlich dunkel. Die ganze Wanderung wurde anschließend mit einem Jägerschnitzel und einem Bierchen in einem urigen Restaurant in Schmallenberg ausgeklungen. Besser hätte der Abend nicht enden können! Übernachtet wurde dann im Auto, was eigentlich recht komfortabel wäre, wäre das Auto 5 cm länger.

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