Welcome to my creative space

Mit meinem kleinen Arbeitszimmer war ich schon eine ganze Weile unzufrieden, aber so richtig wusste ich nicht was ich verändern sollte. Ich wollte den Raum mehr nutzen und es sollte wesentlich gemütlicher werden. Die Idee mit einem größeren Schreibtisch stand für mich schon länger im Raum, aber eigentlich wollte ich nicht viel Geld dafür ausgeben. Die Herausforderung war also, einen ausreichend großen Arbeitsplatz für mich zu schaffen,  der gleichzeitig gemütlich ist und meine Produktivität steigern lässt. Wie ich eben bin, konnte ich es nicht mehr aushalten und habe mich entschieden, das Projekt „Büro Makeover“ sofort anzupacken. Beim Tisch hatte ich schon eine gewisse Vorstellung, denn es sollte unbedingt einen kleinen Spalt in der Mitte geben, sodass man Kabelsalat vermeiden kann, in dem eine Kabelleiste unter dem Tisch befestigt wird und von dort aus alle Kabel durch den Spalt geführt werden können.

Obi Leimholzplatte Fichte 200×40 mm (2x) // Verbindungsteile aus Sperrholz (Schnittreste) //IKEA Tischbock Lerberg

 

Für den Tisch habe ich zwei Leimholzplatten im Baumarkt mit den Maßen 200×40 cm für jeweils knappe zehn Euro gekauft. Die Verbindungsteile (gelb markiert), mit denen wir die Platten miteinander verbunden habe, gab es kostenlos dazu. Fragt da einfach mal nach, ob vielleicht ein paar Holzstücke beim Schnitt übrig geblieben sind. Bei der Farbe für den Tisch habe wch mich für ein relativ dunkles Palisanderbraun entschieden. Denn obwohl ich eigentlich ein großer Freund von hellen und lichtdurchfluteten Räumen bin, sollte das Büro auch eine gewisse Gemütlichkeit ausdrücken und diesen rustikalen Stil, den ich schon seit Ewigkeiten auf Pinterest anschmachte bekommen. Die Tischbeine LERBERG gab es bei Ikea für sechs Euro pro Tischbein. Der Bau des Tisches ist also denkbar einfach. Beide Platten auf den Kopf gelegt, die Verbindungsstücke aufgelegt und erst vorgebohrt und dann geschraubt. Bei der Tischgröße habe ich vier Verbindungsstücke verwendet, sodass das ganze eine gewisse Stabilität bekommt. Die fertige Tischplatte, bestehend aus den zwei Leimholzplatten habe ich dann bestrichen und lackiert. Fertig war der Tisch! 

Dazu passend habe ich noch einen Teppich bei Ikea mitgenommen, der Platz unter dem Tisch gefunden hat. So hat man nie kalte Füße! Zu dem Teppich kam es ganz spontan. Die Art gefällt mir schon länger, aber mir war nicht bewusst, dass es genau so einen mittlerweile bei Ikea gibt. Den Teppich gab es für 60 Euro. Das teuerste an dem ganzen Makeover! Man muss aber sagen, für einen Teppich in der Größe (160×230) kann man sich über den Preis nicht beschweren. Bei der Tischlampenauswahl habe ich mich für das Modell TERTIAL entschieden,  für knappe zehn Euro ein echtes Schnäppchen. Ich habe mich genau für diese Lampe entschieden, nicht nur weil sie so günstig ist, sondern weil sie unglaublich praktisch ist. Es gibt keinen Fuß! Die Lampe wird direkt am Tisch angebracht, was mir damit keine Arbeitsfläche wegnimmt. Zudem ist sie schwenkbar, sodass ich nur eine Lampe benötige, die ausreichend den Tisch beleuchtet und individuell auf eine Seite des Tisches gerichtet werden kann.

Hübsch Vase gold // VIGDIS Kissenbezug IKEA // Daniel Wellington St Mawes Silber // Teekanne Kettle Menu // Kerzenständer Anit house doctor

 

Damit der Raum auch vollständig zu einer Wohlfühloase wird, in der ich mich gerne aufhalten habe ich den Raum mit einigen Dekoelementen den letzten Schliff verpasst. Da der Raum durch den großen Holztisch und der grauen Wandfarbe relativ dunkel wirkt, habe ich bei der Deko besonders darauf geachtet, dass es sich aus dem Dunklen abhebt, aber dennoch zu dem Stil passt. Farben wie Gold und Weiß geben dem Dunklen Stil einen guten Kontrast. Was bei mir natürlich auch nie fehlen darf sind Pflanzen und so ist auch eine der Monsteras aus dem Wohnzimmer ins Büro miteingezogen. Zudem gibt es ab und zu frische Blumen vom Wochenmarkt, die das ganze noch lebendiger machen! 

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